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Werkstattübergabe, wenn der eigentliche Fahrer nicht dabei ist

Der Fahrer hat die Auffälligkeit erlebt, doch ein Kollege bringt das Fahrzeug zur Werkstatt. Damit unterwegs keine Angaben verloren gehen, sollte die Übergabe vor der Abfahrt schriftlich feststehen. Ein Kennzeichen und der Satz „macht Geräusche“ reichen dem Überbringer kaum, um Rückfragen zum eigentlichen Auftrag zu beantworten.

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Die Beobachtung beim Fahrer abholen

Bitten Sie den Fahrer um eine Beschreibung in seinen eigenen Worten. Wann trat die Auffälligkeit auf, in welchem Bereich wurde sie wahrgenommen und gab es eine Anzeige im Fahrzeug? Halten Sie auch fest, was unbekannt ist. Der Überbringer muss fehlende Angaben später nicht mit Vermutungen ergänzen.

Ordnen Sie vorhandene Bilder oder Arbeitsbelege dem betreffenden Fahrzeug zu. Mehrere Bildschirmfotos aus einer Fuhrparkgruppe können sonst leicht beim falschen Auftrag landen. Schreiben Sie zu jedem Anhang, von wem er stammt und wann er entstand; für die Übergabe müssen keine neuen Versuche am Fahrzeug gemacht werden.

Fahrzeug und Unterlagen eindeutig zuordnen

Kennzeichen, Fahrzeugidentifikation und gegebenenfalls Angaben zum Aufbau gehören auf denselben Übergabevermerk. Wenn es um eine Bedienfunktion geht, legen Sie die vorhandene Fahrzeuganleitung bei oder benennen Sie ihren Ablageort. Ein Handbuch für ein ähnliches Fahrzeug kann andere Ausstattungen beschreiben.

Volvo bietet beispielsweise eine fahrgestellbezogene Driver Guide an. Das veranschaulicht, warum die konkrete Fahrzeugausführung wichtig ist. Es bedeutet nicht, dass eine Werkstatt automatisch auf diese Unterlagen zugreifen kann oder dass andere Hersteller dieselbe Lösung verwenden.

Quelle: Volvo Trucks: Driver Guide

Wer beantwortet welche Rückfrage?

Schreiben Sie auf den Übergabevermerk, wer Beobachtungen erläutern kann, wer das Fahrzeug bringt und wer Arbeiten freigibt. Diese Rollen können bei derselben Person liegen. Wenn sie verteilt sind, soll der Überbringer nicht stellvertretend eine technische Vermutung oder eine nicht erteilte Freigabe abgeben.

Eine gewünschte Abholzeit ist zunächst ein Organisationswunsch. Klären Sie Untersuchungsumfang und Rückmeldung, bevor zusätzliche Arbeiten als beauftragt gelten. Ist die sichere Anfahrt wegen der Störung fraglich, muss sie vor der Fahrzeugübergabe fachkundig beurteilt werden.

  • Beobachtung: Name und erreichbare Nummer des ursprünglichen Fahrers.
  • Übergabe: wer bringt Fahrzeug und Unterlagen, und welche Frage soll weitergegeben werden?
  • Freigabe: wer darf Untersuchungen und zusätzliche Arbeiten beauftragen?
  • Anhänge: Fahrzeugzuordnung, Quelle und Datum der mitgegebenen Belege.
  • Rückmeldung: an wen gehen die Befunde und wer organisiert den nächsten Schritt?

Geben Sie dem Überbringer einen gemeinsamen Vermerk mit Fahrzeugdaten, Beanstandungen und den zuständigen Kontaktpersonen mit.

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