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Zwillingsbereifung: Radpositionen im Druckprotokoll unterscheiden

Im Protokoll steht „hinten links“, aber dort sitzen innen und außen jeweils ein Reifen. Beim nächsten Termin bleibt unklar, welcher Wert wohin gehört. Legen Sie für Fahrzeuge mit Zwillingsbereifung ein eindeutiges Positionsschema fest. Dieser Beitrag betrifft die Dokumentation vorhandener Messungen, nicht den Zugang zu schwer erreichbaren Ventilen.

Lkw-Reifen auf der Hunter-Reifenmontiermaschine

Die Radbezeichnung muss zum Fahrzeug passen

Beginnen Sie mit dem Kennzeichen oder der internen Fahrzeugnummer. Bezeichnen Sie danach die Achse, die Seite in Fahrtrichtung und die Lage innen oder außen. Eine einfache Zeichnung des tatsächlichen Fahrzeugs kann das Schema erläutern. Bei einem anderen Achsaufbau muss auch die Vorlage angepasst werden.

Verwenden Fahrer und Werkstatt unterschiedliche Kürzel, halten Sie deren Bedeutung fest. Das verhindert, dass ein Eintrag beim Übertragen scheinbar zur richtigen Seite, aber zum falschen Reifen wandert. Schreiben Sie unbekannte Positionen nicht nachträglich aus dem Gedächtnis zu, sondern markieren Sie die fehlende Zuordnung.

Messwert und Messbedingungen zusammen lassen

Ein brauchbarer Eintrag enthält Datum, Position, Wert und Einheit sowie die dokumentierten Messbedingungen. Halten Sie fest, wer gemessen hat und ob der Reifen kalt war. MICHELIN bezieht Druckprüfungen auf kalte Reifen und geeignete, kalibrierte Messgeräte. Übernehmen Sie keine vermuteten Messbedingungen nur, um eine Lücke zu schließen.

Die passenden Sollwerte hängen unter anderem von Last und Einsatz ab. Ein Protokoll legt sie nicht selbst fest. Bewahren Sie deshalb auch die für dieses Fahrzeug abgestimmte Grundlage auf und trennen Sie gemessene Werte deutlich von Herstellerangaben oder vereinbarten Sollwerten.

Quelle: MICHELIN: truck tyre pressure

Lücken sichtbar machen, nicht riskant nachmessen

Ist eine Position für die zuständige Person nicht sicher zugänglich, bleibt der Wert als nicht erfasst gekennzeichnet. Niemand muss für eine vollständig ausgefüllte Tabelle unter das Fahrzeug kriechen, ein Rad lösen oder ungeeignete Hilfsmittel verwenden. Vereinbaren Sie die fachkundige Prüfung der fehlenden Position.

Ergänzen Sie dokumentierte Reifenwechsel und Positionswechsel, damit der Verlauf nachvollziehbar bleibt. MICHELIN behandelt Radposition und Einsatzgeschichte als Zusammenhänge bei der Beurteilung von Verschleiß. Das Protokoll unterstützt ein solches Gespräch, liefert aber weder eine Diagnose noch eine Freigabe für einen auffälligen Reifen.

Quelle: MICHELIN: uneven commercial truck tyre wear

Vergleichen Sie Ihre aktuelle Protokollvorlage mit dem tatsächlichen Achsaufbau und kennzeichnen Sie jede Radposition eindeutig.

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